Spielbericht: FCS kehrt mit drei Punkten aus Unterhaching zurück

Nach der kurzfristigen Spielabsage am Montag gegen Duisburg durfte der FCS am heutigen Sonntag wieder in der Liga ran. Es ging Auswärts zur SpVgg Unterhaching, angesichts der Tabellensituation eine sehr wichtige Auswärtsbegegnung für die Malstätter. Die heimische Spielvereinigung erlebte bisher ein Horror-Jahr und ging mit der schmalen Ausbeute von einen einzigem Punkt aus acht Spielen in diese Begegnung. Tabellarisch fiel man dadurch bis auf einen Abstiegsplatz zurück und die unmittelbaren Tabellennachbarn haben zudem noch Nachholspiele in der Hinterhand. Auch so ging man schon mit einem Rückstand von drei Punkten auf den ersten Nichtabstiegsplatz in die Begegnung. Eine entsprechende Bedeutung hatte das Spiel auch für die Gastgeber.


Im Vergleich zur knappen 2:3-Niederlage beim SV Meppen nahm Unterhachings Trainer Arie van Lent zwei Veränderungen an seiner Mannschaft vor. Kapitän Schwabl und Ehlich rückten für Fuchs und Anspach in die Mannschaft. Taktisch blieb man zunächst wie in Meppen bei einem 3-5-2-System. Lukas Kwasniok und der FCS gingen mit einer ähnlichen personellen Ausgangslage wie vor zwei Wochen in Halle in die Begegnung. Ramon Castellucci, Steven Zellner (Knieverletzung), Mario Müller (Muskelfaserriss) und Manuel Zeitz (gesperrt) fehlten erneut. Zu den Ausfällen gesellte sich auch Winterneuzugang Bjarne Thoelke (Wadenbeinbruch). Besonders bitter: Marin Sverko zog sich unter der Woche schon wieder einen Muskelfaserriss zu und soll mindestens zwei Wochen fehlen. Erfreulich: Sebastian Bösel stand nach einem überstandenen Muskelfaserriss wieder zur Verfügung und rückte zum ersten Mal in diesem Jahr in den Kader. Den Sprung in den Spieltagskader verpassten Rasim Bulic und José Vunguidica. Einmal mehr musste Lukas Kwasniok in der Defensive improvisieren und zog quasi die letzten Optionen: Barylla rückte im Vergleich zum Spiel in Halle in die Mitte und ersetzte dort Sverko, Boné Uaferro kam für Thoelke ins Zentrum. Rechts verteidigte wieder Perdedaj, links bekam Jayson Breitenbach die Gelegenheit. Ansonsten nahm man keine Veränderung vor. Das Mittelfeld bestand erneut aus Kerber, Jänicke und Günther-Schmidt. Die drei offensivsten Positionen besetzten Shipnoski, Golley und Jacob.


Die personellen Probleme in der Defensive ließ der FCS von Beginn an kein Thema werden. Man kam mit Schwung in die Begegnung und übernahm quasi mit dem Anpfiff die Kontrolle in der Begegnung. Viel Ballbesitz waren die Folge. Über viele Phasen setzte man sich in der gegnerischen Hälfte fest, stand mit der letzten Kette sehr hoch und agierte zudem mit einem wahnsinnigen Pressing. Immer wieder wurden die Hachinger bei Ballbesitz bis an die eigene Grundlinie gejagt und unter Druck gesetzt. Man brachte die Gastgeber damit zu vielen Ballverlusten und Haching konnte eigentlich eine eigene Ballbesitzphase aufbauen und musste sich mal um mal mit langen Schlägen auf Stroh-Engel aus dem Pressinggriff befreien. Die Malstätter bewiesen jedoch eine sehr gute Tiefenstaffelung und brachten sich über die beiden Innenverteidiger und Luca Kerber immer wieder in eigenen Ballbesitz und konnte dann sein eigenes Spiel aufziehen: Der Auftritt des FCS mit den Ausfällen in der Defensive und nicht so vielen Siegen in den letzten Spielen war absolut beeindruckend und erinnerte in vielen Phasen nicht nur an die bärenstarke erste Hälfe gegen Halle, sondern auch an viele Spiele aus dem ersten Saisondrittel. Das große Manko: Die Kwasniok-Elf erarbeitete sich zu wenige Torchancen und strahlte bei aller Dominanz zu wenig Torgefahr.


Nach zwei Minuten hatte der FCS sich mit einem langen Ball hinter die Kette gespielt, der Abschluss von Jacob wurde jedoch im letzten Moment abgeblockt. Ansonsten brachte man das Tor lange Zeit nicht in Gefahr. Die erste Großchance ihm Spiel gab es nach etwas mehr als 20 Minuten. Kerber eroberte den Ball im Zentrum, Golley spielte einen starken Ball in den Strafraum. Der völlig freie Jacob war offenkundig von der fehlenden Bewachung überrascht und setzte den Ball weit neben das Tor. In einer besseren Torjägerform macht Jacob das Ding. In dieser Phase bekam der FCS mehr Zugriff auf den gegnerischen Strafraum und die Hausherren konnten den Abschluss von Golley nur mit Mühe klären (26.). Exemplarisch für die erste halbe Stunde: In dieser Situation stand die Abwehrkette des FCS zehn Meter in der Hälfte der Hachinger und leitete von dort den Angriff ein. Die überfällige Führung gab es nach einer halben Stunde. Perdedaj, Shipnoski und Jacob verdienten sich einen Eckball. Golley brachte die Ecke wie aus dem Lehrbuch zentral an die Kante des Fünfers, Innenverteidiger Uaferro verlängert und der eingelaufene Shipnoski trifft nur die Latte. Das zurückprallende Leder stochert Günther-Schmidt in bester Mittelstürmermanier über die Linie. Es ist die hochverdiente Führung für einen in allen Belangen besseren FCS. Die Malstätter blieben zunächst auf dem Gaspedal, Shipnoski verpasste eine Flanke von Jänicke nur knapp (33.).


Haching stellte nach dieser Aktion das eigene System um und agierte fortan mit einer Viererkette, außerdem zog sich der FC nun etwas tiefer zurück, stand kompakt und nahm auch die Pressinglinie zurück. Eine nachvollziehbare Entscheidung nach dem Aufwand der ersten 33 Minuten. Dadurch kamen nun aber auch die Hausherren besser ins Spiel und setzten sich zum ersten Mal in diesem Spiel in der FCS-Hälfte fest. Wie so oft kann man beim FC die Frage nach der Balance stellen. Gefühlt hat man sich da schon wieder zu tief zurückgezogen und hatte zwei brenzlige Situationen bis zur Pause zu überstehen: Nach 40 Minuten klärte Shipnoski nach einem Freistoß im eigenen Strafraum, kurz vor dem Pausenpfiff verpasste der aufgerückte Grauschopf knapp eine Flanke. Dazwischen gab es nur zwei Momente in dieser ersten Hälfte: Zunächst sah Boné Uaferro nach einem Foul im Mittelfeld die gelbe Karte. Es ist seine fünfte Karte in dieser Saison und er fehlt am Mittwoch gesperrt. Zudem eroberte der FCS im Mittelfeld einen Ball und hatte die große Konterchance zum 2:0. Günther-Schmidt holte sich im Mittelfeld den Ball und mit 5vs3-Überzahl ging es in den Konter. Jänicke legte quer, Shipnoski scheiterte am Fuß des Abwehrspielers, in der zweiten Welle bekam Breitenbach den Ball wenige Meter vor dem Tor. Sein Abschluss scheiterte jedoch am Keeper. So ging es mit der knappen und verdienten Führung in die Pause.


In der Halbzeit wechselte Haching einmal und brachte in Anspach (statt Grauschopf) einen neuen Spielmacher, der FCS spielte ohne Wechsel weiter. Die Balance im FCS-Spiel kippte jedoch nun wieder zu extrem in die Defensive. Wie in Halle kam man kaum noch mal konstruktiv in Ballbesitz, hatte kaum noch eigene Ballbesitzphasen und war viel zu Defensiv unterwegs. Alleine der Weg zum gegnerischen Tor war für etwaige Konter- oder Umschaltaktionen zu weit. So setzten sich nun die Gastgeber um den FCS-Strafraum fest, fanden jedoch nur selten den Weg zum Tor von Daniel Batz. Erst nach einer Stunde die erste Torgelegenheit. Der Kopfball von Stroh-Engel nach einer Flanke von Außen stellte Batz jedoch vor keine größeren Schwierigkeiten. Trotzdem stand der Angreifer viel zu frei im Strafraum. Die Gastgeber brachten direkt darauf mit Hufnagel (statt Ehlich) einen weiteren offensiven Mittelfeldspieler und blieben am Drücker. Der Abpraller eines Freistoßes landete im Rückraum bei Anspach, dessen Abschluss fischt Batz stark aus der Ecke. Eine Minute später köpft Stroh-Engel eine Ecke ins Tor, im Strafraum gab es jedoch ein klares Foulspiel gegen Luca Kerber und der Schiedsrichter entschied zurecht auf Freistoß für den FCS. Lukas Kwasniok brachte Kianz Froese für Timm Golley ins Spiel (65.), einen Effekt auf das Spiel hatte der Wechsel jedoch nicht.


Die Gastgeber erarbeiteten sich einen weiteren starken Distanzschuss durch Hufnagel, wieder verhinderte Batz den Gegentreffer. Kwasniok brachte noch Deville für den ausgelaugten Günther-Schmidt ins Spiel und der FCS stabilisierte sich in dieser Phase wieder mehr. Obwohl man weiterhin zu wenig eigenen Ballbesitz hatte hielt man die Gastgeber wieder weiter vom Tor weg und verhinderte weitere große Chancen der Hachinger. Zum ersten Mal im zweiten Abschnitt vor dem gegnerischen Tor präsentierte sich der FCS nach rund 80 Minuten. Es war kein kontrollierter, eigener Angriff und auch kein Konter. Der FCS presste auf Göttlicher, der Rückpass auf den eigenen Keeper geriet zu kurz und Jacob sprintete dazwischen. Dem Angreifer fehlte ein Schritt für eine kontrollierte Ballannahme. Die Minuten vergingen kurz vor Schluss zog Kwasniok seine letzten Optionen: Mendler, Gouras und Comebacker Bösel kamen nach 88 Minuten ins Spiel und ersetzten Shipnoski, Jacob und Jänicke. Die Wechsel erfüllten ihren Sinn. Sie nahmen Zeit von der Uhr, sie störten die Offensivbemühungen der Hachinger und sie belebten vor allem die FCS-Offensive. Es gelang nun endlich wieder Entlastung, man setzte sich in den letzten Minuten wieder öfter in der gegnerischen Hälfte fest und konnte auch eigene Freistöße für sich verbuchen. So spielte man die Zeit zu Ende, die Gastgeber setzen kurz vor dem Abschluss einen Aufpraller per Kopf noch deutlich über das Tor.


Wie schon im letzten Auswärtssieg in Halle zeigt der FCS in seinem Spiel zwei Gesichter. Eine sehr starken ersten Hälfte folgt eine deutlich schwächere zweite Hälfte. Gegen Halle kassierte man in dieser Hälfte den Ausgleich, heute hielt man die Null und holt sich den Sieg. Angesichts des zweiten Abschnittes ist das ein durchaus glücklicher Sieg. Die Gastgeber hatten Probleme sich Chancen zu erspielen, aber doch ausreichend Gelegenheiten für einen Treffer. Neben den beiden Distanzschüssen gab es auch eine Fülle von Flanken in den Strafraum und auch zwei, drei durchaus gefährliche Kopfballsituationen. Den Sieg nimmt man aus FCS-Sicht trotzdem mit und im Endeffekt gibt es keinen Unterschied zwischen einem verdienten und einem etwas glücklichen Sieg. Wie in Magdeburg nimmt man die Punkte liebend gerne mit. Klar sind zwei Dinge: Einmal muss man sich in der ersten Hälfte mehr belohnen. Wir haben solch einen immensen Aufwand betrieben, haben so viel in das Spiel und in das Pressing investiert und am Ende stehst du wieder nur bei einer 1:0-Führung. Mit einem solchen Übergewicht musst du dir mehr Chancen erspielen und du musst auch das zweite Tor machen. Und zum Zweiten ist eine solche Intensität im eigenen Spiel nicht über 90 Minuten zu gehen. Es kann aber nicht so in die Extremen gehen. Man hatte bis etwa zur 80.Minute überhaupt kein eigenes Spiel mehr, hatte quasi keine Ballbesitzphasen und keine Entlastung mehr. Es ist auffällig beim FCS wie schlecht unser Positionsspiel in Druckphasen wird. Man findet den Befreiungsschlag dann nicht mehr zu Jänicke, Golley oder Jacob.


Ohne Entlastung ist es Dauerdruck und gegnerischen Torchancen lassen sich auf Dauer nicht vermeiden. Auch hast du überhaupt keine Gelegenheit aus dieser Ordnung in einem Konter auf das zweite Tor zu gehen. Egal ob Magdeburg, Halle oder Haching war es in allen Spielen mit der Führung im Rücken gleich. Die vielen Ausfälle in der Defensive haben auch da ihren Einfluss und nehmen in solchen Phasen die Stabilität in der Mannschaft weg. Aber insgesamt hat es die Abwehrkette und trotz der Ausfälle nicht so schlecht gemacht und da einen guten Verbund mit Luca Kerber im defensiven Mittelfeld gebildet. Man hatte eher davor das Problem mit den Achtern und den beiden Flügelspielern.


Der Sieg ist am Ende aber Gold wert. Man springt in der Tabelle wieder hoch auf den siebten Tabellenplatz und hat nun 34 Punkte auf dem Konto. Man hat die Hachinger damit auf 13 Punkte distanziert und sich ein gutes Stück von den Abstiegsplätzen entfernt. Denn auch der MSV Duisburg auf dem ersten Abstiegsplatz ist 13 Punkte entfernt. Bei einer Niederlage in Haching wäre es dagegen in beiden Fällen nur noch sieben Punkte gewesen. Der Vorsprung ist auch Real, denn alle vier Teams auf den Abstiegsplätzen haben mindestens die gleiche Spielanzahl wie der FCS. Es ist ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt und der Sieg wird Ruhe und Selbstvertrauen bringen. Du hast noch 16 Spieltage Zeit um die nötigen zehn bis zwölf Punkte für den Klassenerhalt zu holen und damit das übergeordnete Saisonziel zu erreichen. Mit diesem Abstand (der zuletzt am 14.Spieltag so groß war) hat man eine sehr gute Ausgangslage für das Ziel und kann sich weiterhin dem unmittelbaren Abstiegskampf entziehen. Und das obwohl man im Jahr 2021 noch kein echtes Heimspiel hatte und ständig in der Fremde unterwegs ist. Aber auch nach der Trainerentscheidung für den Sommer wird es Ruhe bringen. Die zweite Halbzeit war schwierig, die Mannschaft hat aber den Kampf angenommen und es ist kein Schlendrian durch den Abgang des Trainers zu sehen.


Für den FCS geht es laut Plan bereits am kommenden Mittwoch mit dem Nachholspiel gegen den FSV Zwickau weiter. Es soll die erste Begegnung des Jahres im Ludwigspark werden, die Austragung des Spiels steht durch die Platzbedingungen auf der Kippe. Der Anstoß ist für 19:00 Uhr vorgesehen. Am kommenden Samstag wartet zum Abschluss der englischen Woche ein weiteres Heimspiel gegen den TSV 1860 München.


Kommentare 7

  • Tief durchatmen das wr sehr wichtig.


    Mit der Analyse komme ich nicht klar. Es ist "normal" das man nach 33 Min. nicht mehr seinen Spielstil durchziehen kann? Das sind doch keine Feierabendfußballer, wie man hört verdienen die alle eine Stange Geld und die können (nach einer langen Pause) nicht einmal einen Halbzeit volle Pulle gehen? Wie war das zu Saionbeginn, bei den späten Siegen? Sind wir nach 45 Min. wirklich so fertig das wir, wie heute, keinen Ball mehr Stolperfrei zum Mitspieler kriegen?

    • Wie er das bewertet muss am Ende jedoch für sich selbst entscheiden :)


      Für mich ist es normal, dass man Spiele in Phasen unterteilt. Mir fällt auf Anhieb keine Mannschaft ein, die über 90 Minuten ein Pressing über das komplette Feld spielt wie man es in Haching in der ersten halben Stunde gespielt hat. Übrigens auch nicht der FCS in der ersten Saisonphase. Das Heimspiel gegen Rostock oder in München waren nicht viel anders vom Spielverlauf, auch dort ging es im zweiten Abschnitt an die Substanz. Auch bei den späten Siegen gegen Duisburg, Haching oder Dresden hatte man seine Phasen drin. Zumal man in dieser ersten Saisonphase zwei Unterschiede hatte: Einmal hat man sein Pressing später begonnen (für mich ist die aktuelle Art und Weise auch viel zu extrem), zum Zweiten hatte man viel mehr Ballbesitzphasen. Das Spiel in Köln war - auch wenn man die Überzahl berücksichtigen muss - eine Begegnung in der man den Spagat sehr gut hinbekommen hat. Dieser Ballbesitz fehlt aktuell in schwierigeren Situationen. Sowohl gegen Halle als auch gegen Haching ist man aber in der zweiten Halbzeit aus dieser Passivität nicht mehr weg gekommen. Ob das eine Kraftfrage, eine Frage des Selbstvertrauens oder eine Frage von "wir haben was zu verlieren" ist sollen andere entscheiden.

    • War nicht krass gegen dich. Kwasniok erklärt es auch so. Schwierige Phasen überstehen wie am Anfang der Runde ist ok. Frage mich aber was es mit Passiviät zu tun hat wenn -wie gestern- schon der zweite Ball nach Batz oder wer immer das Spiel eröffnet weg ist? Im Laufe der Zeit -wie gestern- kommen dann auch sehr oft viele Fouls (Standards)dazu. Gestern ging es gut weil auch Batz wieder klasse war. Aber bei der Frequenz muss der Gegner nicht viel können das mal ein Ball durchflutscht. Es gab ne gute Punkteausbeute mit der "Taktik" wenn sich dann aber in der Runde rausstellt das man nicht mehr so Effektiv ist und dann total eingeht dann kann man das doch nich einfach so lassen?? Ob es dann wirklich fehlende Kraft ist aber der 46. Minute kann ich nich sagen. Viele einfache Ballverluste und noch mehr Fouls (viele unnötige) deuten halt drauf hin.

    • Für mich kommt es auch darauf an, wie der Gegner reagiert.

      Haching war in HZ 1 zu passiv & konnte sich von unserem Druck auch nicht befreien.

      Das Spielsystem von ihnen hat sich doch in HZ 2 total verändert.

      Die haben genau das gemacht, was wir in HZ 1 gespielt haben.

      Haben früh angegriffen und unseren Spielaufbau damit zerstört.

      Meiner Meinung nach, fehlt es an der Kraft nach so einem aufwendigen Spiel in HZ 1 ,

      was aber auch verständlich ist.

      Finde da mal die richtige Mischung um über 90 Min. zu bestehen.

    • In einer Diskussion mit dem Trainer hat man da aber die Arschkarte der verweist dann cool auf Punkzahl und Tabelle. Hätten wir denn bei anderer Taktik die Chancen die wir regelmäßig haben? Ich glaube fast nicht und weniger tun könnte auch bedeuten das sich die Probleme hinten früher auftun.


      Positiv fand ich gestern noch in der ersten Hälfte das wir nich nur angerannt sind wie die Irren sondern es auch spielerisch über weite Strecken gut ausgehen hat, Ballsicherheit gegenüber den Spielen vorher viel besser, hier und da schönes Zusammenspiel. Golley mit einer guten Leistung, Batz sowieso und ein Luca Kerber der sich so gar nichts gefallen lässt und wenn er das so weiter spielen kann eine richtig gute Verstärkung ist.

    • Manchmal reicht schon eine Systemänderung des Gegners das wir raus sind.