Die Lage der 3.Liga

Aktuell befindet sich die 3.Liga in der einzigen Länderspielpause der Saison, am nächsten Wochenende wartet dann der 30.Spieltag auf die Liga. Es beginnt die heiße Phase der Saison und neun Spieltage verbleiben um die Saisonziele noch zu erreichen.







Eine aussagekräftige Tabelle

Lange Zeit sagte die Tabelle der 3.Liga wenig aus. Es gab eine Fülle von Nachholspielen und die Tabellenposition verriet selten die Wahrheit. Mittlerweile stehen nur noch zwei Nachholspiele aus (ein Spiel wird morgen ausgespielt) und die Tabelle hat eine klare Kontur erhalten.



Wer geht hoch?

Mit Dynamo Dresden (58), Hansa Rostock (57) und dem FC Ingolstadt (57) haben sich die drei Favoriten dieser Saison abgesetzt und einen Puffer nach unten. Es ist eine Seltenheit in einer sonst ausgeglichenen Liga. Ohne Einbruch machen die Mannschaften die ersten drei Plätze unter sich aus. Entspannung ist jedoch nicht, können doch nur zwei Teams den direkten Aufstieg schaffen. Der Tabellendritte geht in die Relegation gegen einen Zweitligisten.



Der Kampf um Platz 4

Der vierte Tabellenplatz berechtigt in der 3.Liga zur Teilnahme am DFB-Pokal. Die Bedeutung schwankt: Für Mannschaften mit höheren Ambitionen kann der Platz lediglich ein kleines Trostplaster darstellen. Für andere Teams kann es die gelungene Abrundung einer guten Saison sein. Ersteres trifft in dieser Saison auf 1860 München (48) und Wiesbaden (44) zu. Zweiteres auf die Aufsteiger Verl (45) und den FCS (45). Diese vier Teams spielen vordergründig um den vierten Platz. Aber auch andere Teams (vor allem Zwickau) ist mit in der Verlosung. Zuletzt haben die vier Teams oft gepatzt und mit einer Serie können sich Teams wieder in den Kampf einschalten.



Schmales Mittelfeld

Türkgücü München (40), FSV Zwickau (39), Viktoria Köln (39). Drei Mannschaften bilden aktuell das Mittelfeld der 3.Liga ab. Der Weg ins obere Tabellendrittel steht den Teams offen, in Sachen Abstieg sollte nichts mehr anbrennen.



Damoklesschwert Regionalliga

Die halbe Liga kämpft gegen den Abstieg in die Regionalliga. Darunter fallen große Traditionsvereine wie der MSV Duisburg oder der 1.FC Magdeburg. Der Druck steigt und erfahrungsgemäß werden die Ergebnisse in der Schlussphase einer Saison verrückt. Die schwierigste Ausgangslage hat Schlusslicht Unterhaching (24). Mindestens acht Punkte Rückstand sind es bei noch neun Spielen. Auch für den Aufsteiger aus Lübeck (26) schaut es nur geringfügig besser aus. Beide Teams bräuchten eine Serie. So etwas würde auch Kaiserslautern gut zu Gesicht stehen. Sie haben wie Lübeck 26 Punkte, dazu kommt noch ein Nachholspiel gegen Zwickau. Davor haben Magdeburg (31) und Uerdingen (32) aufsteigende Form bewiesen und damit die anderen Teams in den Keller gezogen. Bayern II (33), Mannheim (35) und Halle (36) kämpften zuletzt mit ihrer Form, auch Duisburg (34) und Meppen (36) sind noch dabei.

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