Offiziell: Modus im Kampf um den Saarlandpokal beschlossen

Ende März hat der saarländischer Fußballverband über seine Planungen für den Saarlandpokal in dieser Pandemie-Saison 2020/21 informiert, am Mittwoch wurden die Planspiele nun offiziell verabschiedet. In der Folge ziehen sich die 61 verbliebenen - auch Mannschaften wie Diefflen, der Oberligist hätte gerne den Wettbewerb fortgesetzt - Amateurvertreter aus dem Wettbewerb zurück und werden durch einen kleinen Geldbetrag entschädigt. Angesichts einer anhaltenden Pandemie und keiner Möglichkeit für einen regulären Trainings- und Spielbetrieb für die Amateurfußballer war diese Entscheidung kaum anders zu treffen. Es steht zu hoffen, dass der Pokalwettbewerb der Saison 2021/22 wieder unter "normalen" Bedingungen ausgespielt werden kann.


Die verbliebenen drei Mannschaften (neben dem FCS sind auch noch die beiden Regionalligisten FC Homburg und SV Elversberg am Start) ermitteln nun den Saarlandpokalsieger der Saison 2020/21. Der Pokalerfolg berechtigt zur Teilnahme an der 1.Hauptrunde im DFB-Pokal und ist aus wirtschaftlicher Sicht für alle Teams ein wichtiger Aspekt.


Auch der Modus wurde abschließend festgelegt und der Verband verzichtete - wie üblich - auf einen fairen und sportlichen Modus. Denn man möchte ein echtes Finale am Samstag, 29.Mai 2021 (Spielort: Elversberg) bestreiten und lässt daher keine Dreierrunde spielen. Stattdessen wird ein Finalteilnehmer direkt per Los (!) bestimmt. Die beiden anderen Vereine spielen in einem Halbfinale um das zweite Finalticket. Sollte der FCS an diesem Spiel beteiligt sein, so wird man als Drittligist definitiv ein Auswärtsspiel zu bestreiten haben. Die Auslosung findet am Dienstag, 20.April in der Halbzeitpause des Regionalligasspiel zwischen dem FC 08 Homburg und dem FSV Mainz 05 II statt.

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