Daniel Batz


Batz stammt aus Erlangen in Bayern und startete seine Laufbahn beim Ortsverein SC Adelsdorf. Von 1996 bis 2003 blieb er bei seinem Heimatverein und begann dann seine Reise in den Nachwuchsmannschaften von Profivereinen. Er wechselte im Sommer 2003 zur SpVgg Greuther Fürth und durchlief deren Nachwuchsleistungszentrum bis zum Jahr 2005.


Anschließend ging es zum großen Nachbarn aus Nürnberg weiter. Dort absolvierte Batz bis zum Sommer 2010 den restlichen Teil seiner Jugendzeit. In der Saison 2007/08 kam er zu seinen ersten drei Einsätzen in der U17-Bundesliga und durfte u.a gegen den FCS (1:1) ran. 2008/09 war seine Arbeit aufgeteilt. Auf der einen Seite schaffte er mit der U19 des Clubs den Aufstieg in die U19-Bundesliga, auf der anderen Seite war er trotz jüngerem Jahrgang bereits fester Bestandteil der U23 des FCN.


Insgesamt brachte er es auf 13 Einsätze in der Regionalliga Süd, sein Debüt konnte er am 17.Oktober 2008 beim SSV Ulm feiern. In seinem letzten Jahr kam er erneut auf 13 Einsätzen für die U23, dazu spielte er bei zwei Spielen der U19-Bundesliga. In der Hinrunde war er dabe der Stammtorwart der Regionalligamannschaft ehe er sich in der Winterpause einen Mittelfußbruch zuzog. Die Verletzung zog sich bis Saisonende dahin.


In Nürnberg bekam er im Sommer 2010 einen Profivertrag und wurde die Nummer 3. So kam er kaum auf Spielpraxis. Bei der Bundesligamannschaft hatte er keine Chance und in der U23 durfte er über die Saison gesehen nur drei Einsätze absolvieren.


Nach sechs Jahren zog es ihn dann im Sommer zum SC Freiburg. Er wurde Nummer 2 der Profis und saß meist auf der Bank. Am letzten Spieltag 2011/12 absolvierte er bei Borussia Dortmund sein Bundesligadebüt. Ansonsten kam er über die Saison gesehen zu acht Einsätzen in der U23 um Spielpraxis zu sammeln. Sein Status änderte sich auch in der folgenden Saison nicht. Ein weiterer Bundesligaeinsatz kam zwar nicht dazu, er wurde dafür allerdings in 13 Regionalligaspielen eingesetzt. In der Saison 2013/14 wechselte er zwischen der Nummer 2 und 3, saß in Bundesliga, Pokal und Europa-Leaque häufig auf der Bank. Für die Regionalligamannschaft kam er zu neun Einsätzen.


Ab der Saison 2014/15 war er endgültig die Nummer 3, stand durch Rückenprobleme aber auch einige Zeit nicht zur Verfügung. Im Endeffekt kam er erneut nur auf fünf Einsätze in der U23 und mit nun 24 Jahren stand er am Scheideweg. Den Sprung ins Bundesligator gelang nicht, auch nach dem Abstieg der Freiburger in die 2.Liga schien der Weg versperrt und seine Entwicklung stagnierte.


Batz wechselte daraufhin im Sommer 2015 zum Drittligisten Chemnitz. Er wurde bei den Sachsen als neue Nummer 1 verpflichtet, konnte diesen Status in der Vorbereitung aber nicht halten und war auch beim CFC nur zweite Wahl. Im September 2015 profitierte er von einer Verletzung der Nummer 1 und kam auf zwei Einsätze für die Chemnitzer, nach zwei Niederlagen und fünf Gegentoren musste er aber wieder auf die Bank und kam seinem Wunsch nach Spielpraxis nicht näher.


Nach einem halben Jahr löste man bereits im Winter seinen bis 2017 gültigen Vertrag auf und Batz wechselte in die Regionalliga zur SV Elversberg. Bei der SVE war er sofort Stammkeeper und stand sowohl in der Rückrunde als auch bei den verlorenen gegangenen Aufstiegsspielen gegen Zwickau auf dem Rasen.


Im Sommer 2017 wechselt Batz zum FCS und ist auch hier die unbetrittende Nummer 1. Am 03.03.2020 im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen den Bundesligisten Fortuna Düsseldorf, wird Batz zum Pokalheld. Er hält nicht nur im Spiel einen Elfmeter gegen Hennings sondern pariert noch weitere 4(!) Elfer im Elfmeterschießen und ist so ein entscheidender Faktor bei dieser Sensation.


Links:

Daniel Batz@Instagram


Pokalheld Batz in der Presse:

Die Zeit - Ich habe geträumt von Zigtausenden Leuten, vor denen ich spiele

Sportschau - Die fünf Heldentaten des Daniel Batz

Trikot von Batz im Deutschen Fußballmuseum



11 Freunde - Batz Ligh­tyear