Mario Müller

Foto von Claus Kuhn/www.saarnews.com zur Verfügung gestellt.

Karriere:

Aus der Jugend ist nicht allzu viel bekannt. Möglicherweise hatte er einen anderen Heimatverein, irgendwann landete er jedoch beim Karlsruher SC. Dort war er schließlich auch in der U19-Bundesliga aktiv, bereits zuvor kann er jedoch in der Regionalliga für den KSC aktiv gewesen sein. 2011 wurde er jedenfalls in die U23 des KSC übernommen. Sein Aktivendebüt feierte er im August 2011 bei einer Einwechslung bei Bayern II. Insgesamt kam er aber lange Zeit nicht über den Status des Ergänzungsspielers hinaus. Am 14.Spieltag stand er erstmalig in der Startelf und sicherte sich in der Folge immer mehr Spielzeit. Die letzten vier Spiele bestritt er schließlich komplett. Insgesamt kam er in der Saison auf 15 Einsätze (8x Startelf) und erzielte im letzten Spiel in Ingolstadt sein erstes Aktiventor. Der KSC landete auf dem fünften Platz, musste dank Abstieg der ersten Mannschaft aber in die Oberliga.


Dort avanchierte Müller zum Stammspieler und stand in 30 Spielen in der Startelf, meist gar über 90 Minuten. Er erzielte drei Saisontore und wurde lediglich an den letzten drei Spieltagen nicht mehr eingesetzt. Wichtige Erfahrungen für den Linksverteidiger. In Karlsruhe ging es schließlich nicht mehr weiter und er wechselte zur U23 des FCK. In Kaiserslautern fasste er nach kurzer Anlaufzeit Fuß in der Regionalliga und war an der Schwelle zum Stammspieler. In seiner ersten Saison kam er auf 26 Einsätze und stand 20 Spiele in der ersten Elf. Seine Stammposition hinten links war jedoch häufig durch einen Routinier besetzt und Müller musste vor allem auf dem linken Flügel, aber auch auf der Sechs agieren. Ihm gelang ein Saisontor und landete mit seinem Team auf Platz 4. Auch in seinem zweiten Jahr in der Pfalz änderte sich wenig. Müller war trotz der Rotationswellen einer U23-Mannschaft mehr oder minder Stammpersonal im linken Mittelfeld und bestritt 26 Spiele für den FCK. Dabei stand er erneut in 20 Begegnungen in der ersten Elf.


Zur vergangenen Saison schloss er sich Eintracht Trier an. Bei der Eintracht durfte er nicht nur wieder auf seiner Lieblingsposition in der Viererkette spielen sondern er kam auch ohne Probleme in Trier an und war von Beginn an Stammspieler. Er verpasste ein Spiel wegen einer Gelbsperre, ansonsten bestritt er die restlichen 33 Ligaspiele allesamt über die volle Distanz. Drei Saisontore standen für ihn zu Buche, viel wichtiger war jedoch das er ein wichtiger Baustein für die starken Trierer war. Er hat viele starke Spiele absolviert und auch in den beiden Spielen gegen den FCS überzeugen können mit einem sehr ruhigen, abgeklärten Spiel und starken Defensivzweikämpfen.



Müller ist wie bereits erwähnt von Haus aus ein linker Verteidiger. Er kann aber auch wie in Kaiserslautern den offensiven Part auf der Außenbahn spielen oder als Sechser zum Einsatz kommen. Seine fußballerischen Qualitäten und sein aggressives Zweikampfverhalten lassen trotz geringer Größe ein Spiel auf der Sechs problemlos zu. Heimat und Wohlfühloase ist jedoch die linke Außenbahn. Mit seiner 24 Jahren passt er in der Konzept wieder eine insgesamt jüngere Mannschaft auf die Beine zu stellen und er kommt aus dem Südwesten und kennt sich entsprechend aus. Obwohl er noch nicht so alt ist konnte er bei drei verschiedenen Vereinen Erfahrungen in der Regionalliga Südwest sammeln und kam in den letzten vier Jahren auf sehr viel Spielpraxis die seine Entwicklung vorangetrieben haben. Sowohl in Kaiserslautern als auch in Trier wusste er zu überzeugen. Mit allem Bewusstsein den Spieler nicht jede Woche über 90 Minuten gesehen zu haben halte ich viel von ihm und er ist aus meiner Sicht ein Akteur der dem FCS voran bringen wird und eine Verpflichtung die sich komplett auszahlen wird. Der Spieler hat seine Qualitäten.


Müller hat seine Qualitäten auch beim FCS gezeigt. Er begann ganz Stark und war sicher einer der besten Linksverteidiger der Liga. Eine Delle bekam das ganze durch seinen Fehler beim Relegationsspiel in München gegen die 60er als er durch einen Fehler einen Elfmeter verursachte, der das Ende vom Anfang in diesem Spiel einläutete. Die Nachfolgende Spielzeit war Müller ein Schatten seiner selbst und fand sich mehrheitlich auf der Bank wieder. In der zurückliegenden Saison hat er sich wieder gefangen und hat seine Stärke wieder gefunden und gehörte zum Stammpersonal.


Links:

Bild-Saarland - Endlich! Müller wieder Super-Mario

Bild-Saarland - Müller stichelt gegen Stiefvater

City Radio SB/FCS Magazin mit Mario Müller (2017)