Nicklas Shipnoski

Foto von Claus Kuhn/www.saarnews.com zur Verfügung gestellt.

Karriere:

Nicklas Shipnoski wurde an Neujahr 1998 in Worms geboren und wuchs in Kirchheimbolanden auf. Seine Karriere startete in Kindestagen beim Ortsverein SV Kirchheimbolanden, schon im Alter von acht Jahren ging er den nächsten Schritt und wechselte 2006 ins Nachwuchsleistungszentrum des 1.FC Kaiserslautern. Der Verpflichtung ging eine Teilnahme an einem Talentetag voraus.


Beim FCK durchlief er die komplette weitere Ausbildung im Nachwuchsbereich. Über die ersten Jahre ist dabei wenig bekannt, erst ab der Saison 2013/14 wird es kontreter. Shipnoski spielte zu diesem Zeitpunkt in der U16 des Clubs, rückte jedoch in der Winterpause in die U17 auf und war dort in der Rückrunde schon Stammspieler mit 12 Einsätze (11x von Beginn an). Mit seiner Mannschaft hielt er die Klasse und rückte zur Saison 2014/15 fest in die U17. Er war Leistungsträger der U17 und kam auf 17 Einsätze (15x Startelf). Er hätte mehr Einsätze absolviert, ab Februar war er jedoch schon Teil der U19-Bundesligamannschaft und kam dort zu weiteren neun Einsätzen, wobei er in vier Spielen von Beginn an dabei war. In der U19 erzielte er drei Treffer, in der U17 lag er bei sechs Saisontoren. Der Klassenerhalt mit der U17 war nur Formsache, mit der U19 ging es jedoch in die Regionalliga. Es gibt keine genauen Informationen, er war als jüngerer Jahrgang jedoch offenbar Stammspieler und kam regelmäßig zum Einsatz. Die Mannschaft stieg sofort wieder auf und im letzten Jugendjahr spielte er somit wieder U19-Bundesliga. Shipnoski war auch hier im Grunde Stammspieler auf der rechten Außenbahn und absolvierte 16 von 26 möglichen Spielen. Alle Spiele absolvierte er von Beginn an und war auch beim Marsch ins Pokalhalbfinale eine Stammkraft. Mehr Ligaeinsätze verhinderte eine Verletzung, außerdem wurde er schon in die Abläufe der Aktivenmannschaften integriert und nahm regelmäßig am Training teil. Am 24.Oktober 2016 kam er kurz vor Schluss gegen den VfL Bochum zu seinem Aktiven- und Zweitligadebüt, eine Woche später gab es in Fürth einen weiteren Kurzeinsatz. Am letzten Spieltag gab es gegen Nürnberg sein Startelfdebüt. Parallel wurde er noch zwei Mal bei der U23 des Clubs eingewechselt.


In seinem ersten echten Aktivenjahr blieb es beim FCK und spielte dort vor allem in der zweiten Mannschaft in der Oberliga. 19 Einsätze - alle von Beginn an - konnte er hier verbuchen und erzielte immerhin elf Tore als Flügelspieler. Über den größten Teil der Saison war zu zudem in die Abläufe der Profimannschaft integriert und hatte im Herbst 2017 auch eine gute Phase dort. Insgesamt kam er zu acht Einsätzen wobei er jeweils die Hälfte der Begegnungen von Beginn an spielte und die Hälfte der Spiele von der Bank kam. Zu den Ligaeinsätzen kommt noch ein Startelfeinsatz im Pokal gegen den Vfb Stuttgart. Der endgültige Durchbruch blieb ihm jedoch verwehrt und Shipnowski suchte im Sommer 2018 eine neue Chance bei Drittligist Wiesbaden. Bei den Hessen sammelte er Drittligaerfahrung und war ein fester Kaderspieler. Abgesehen von Verletzungen stand er immer im Kader und kam zu 23 Einsätzen. Neben sieben Einwechslungen stand er dabei auch in 16 Spielen in der ersten Elf und hatte seinen Anteil am Aufstieg der Wiesbadener. Er erzielte sechs Tore und sechs Vorlagen in der regulären Saison. Im Hinspiel der Relegation gegen Ingolstadt spielte er komplett, im Rückspiel kam er von der Bank. Mit dem Aufstieg wurden seine Chancen in Wiesbaden jedoch schlechter, auch da er beim schwachen Saisonbeginn der Mannschaft mit schwamm. An den ersten fünf Spieltagen kam er immer zum Einsatz, in der Folge rückte er immer mehr ins zweite Glied und spielte im zweiten Halbjahr überhaupt keine Rolle mehr. Somit blieb es für ihn bei zwölf Einsätzen und sein auslaufender Vertrag in Wiesbaden wurde nicht verlängert.


Mit seinen 22 Jahren hat Shipnoski bereits zwei Stationen im Aktivenbereich hinter sich und bei beiden Stationen konnte er ordentlich Erfahrung sammeln. Dies gilt von der zweiten bis zur fünften Liga und mit jeweils 23 Zweit- und 23 Drittligaeinsätzen steht er ordentlich dar. Der endgültige Durchbruch (jeweils in der 2.Liga) blieb ihm jedoch sowohl in Kaiserslautern als auch in Wiesbaden verwehrt und für ihn wird es nun Zeit sich bei einem Verein über einen längeren Zeitraum festzuspielen. Von der Position her ist Shipnowski ein Flügelspieler der vorzugsweise über die rechte Außenbahn kommt, aber auch schon Spiele auf der linken Außenbahn bestritten hat.


Links:

Nicklas Shipnoski @Instagram

SZ-Shipnoski ist der nächste Neue